Zertifizierte Weiterbildung systemische Supervision beim KIB in Köln

Für BeraterInnen, Coaches, PädagogInnen, ErzieherInnen und TherapeutInnen bietet das Bildungsinstitut KIB Köln im Jahr 2018 erstmals eine Weiterbildung systemische Supervision an. Sie richtet sich an alle KollegInnen, die ihr systemisches Wissen in der beruflichen Begleitung und in der Beratung von Gruppen, Teams, Einzelnen und Organisationssystemen vertiefen und sich in ihrer Professionalisierung weiterentwickeln möchten. Diese Weiterbildung erstreckt sich über 2,5 Jahre und findet am Unternehmenssitz des KIB in Köln statt.

Der Lehrgang systemische Supervision in Köln entspricht den Richtlinien zur Anerkennung als systemischer Coach und Supervisor der Deutschen Gesellschaft für systemische Therapie und Familientherapie (DGSF). Der Weiterbildung vorgeschaltet ist ein Einführungslehrgang, der für künftige Teilnehmer verpflichtend ist. Dieser soll klären, ob Inhalte, Ablauf und Voraussetzungen der Teilnehmer stimmig sind. Im Anschluss an dieses Seminar entscheiden die Teilnehmer selbst und die Institutsleitung über die Teilnahme an der Gesamtveranstaltung. Schließlich ist solch eine qualifizierte Weiterbildung immer auch eine finanzielle wie persönliche Investition in die Zukunft., von der die KollegInnen rechtzeitig wissen sollten, ob sie realistisch ist, in die eigenen Vorstellungen passt und beruflich zielführend ist.

Das macht das Profil eines systemischen Supervisors aus

Diese Bausteine machen das Profil eines systemischen Supervisors aus:

Sie oder er

  • arbeitet in praxis- und berufsbezogenen Beratungskontexten ziel- und lösungsorientiert
  • verfügt über ein fundiertes Methodenrepertoire auf der Grundlage authentischen beruflichen Handelns
  • zeichnet sich durch einen systemisch-konstruktivistischen Ansatz aus, arbeitet mit und an Hypothesen
  • schätzt die eigenen Möglichkeiten und Grenzen bewusst und realistisch ein
  • kennt die eigenen Stärken und Schwächen
  • bringt Mut zur Wahrhaftigkeit mit, um Supervisanden adäquat und sinnbringend zu begleiten
  • verhält sich wertschätzend, innovativ und kreativ.

Die TeilnehmerInnen an der Weiterbildung systemische Supervision in Köln treffen sich an den Präsenztagen in den Räumen des KIB am Thürmchenswall 69 in der Kölner City nahe des Ebertplatzes. In der Umgebung finden sich zahlreiche Restaurants und Cafés für die Pause zwischendurch, gern empfehlen wir auswärtigen Teilnehmern Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels, mit denen wir und unsere Teilnehmer gute Erfahrungen gemacht haben. Das Seminar ist ein Aufbauweiterbildungslehrgang, in den das Modul systemisches Coaching integriert ist. Die insgesamt 500 Unterrichtseinheiten teilen sich daher in zwei Bereiche auf:

  1. Supervision mit
    Theorie und Methodik (150 UE). Grundlagen, systemische Modelle, didaktische und methodische Vorgehensweisen, Vernetzung von Klienten, Kunden, Führungskräften und Mitarbeitern.
    Berufsrelevante Selbstreflexion (50 UE). Sie bezieht sich auf aktuelle Lebens- und Berufssituationen
    Lehrsupervision (50 UE).
    Intervision (20 UE)
    Supervisionspraxis und Kurzdokumentation (50 UE). Durchführung eigener Supervisionen durch die TeilnehmerInnen.
  2. Coaching mit
    Theorie und Methodik (100 UE)
    Lehrcoaching (50 UE)
    Intervision (30 UE)
    Coachingpraxis und Kurzdokumentation (50 UE). 154

Abschlussarbeit und Kolloquium schließen die systemische Weiterbildung in Köln ab

Die Weiterbildung systemische Supervision in Köln wird mit einer Abschlussarbeit und einem Abschlusskolloquium abgeschlossen. Dabei stellen die TeilnehmerInnen am Ende ein Kurzreferat über ein relevantes systemisches Thema ihrer Wahl samt Handout vor. In der anschließenden Diskussion geben die Zuhörer und die Lehrgangsleitung ein ressourcenorientiertes und kritisches Feedback. Für die erfolgreiche Teilnahme gibt es bei Erfüllung der Abschlusskriterien das Zertifikat des KIB. Auf Antrag und bei Erfüllung aller Bedingungen kann ein DGSF-Zertifikat verliehen werden, hierzu müssen sich die Absolventen auf die ethischen Richtlinien der DGSF verpflichten. Zertifizieren kann die DGSF auf Antrag auch das integrierte systemische Coaching. Dazu müssen die Absolventen eigene Coachings in professionellen Feldern im Umfang von 50 UE durchgeführt und dokumentiert haben, die durch die Lehrsupervision begleitet werden. Mindestens zwei Coaching-Sitzungen sollen in der Weiterbildung den anderen Teilnehmern und der Lehrgangsleitung vorgestellt werden. Zum Ende der Weiterbildung sollen zwei abgeschlossene Coaching-Prozesse (einer mit mindestens 6 Sitzungen) nachgewiesen und dokumentiert werden.